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Therapieangebote Erklärungen zu einzelnen Methoden

Das Funktions-Prinzip

Das von uns verwendete Gerät eignet sich für nahezu alle Formen der inhalativen Sauerstoff-Therapie. Es besteht aus einem Sauerstoffkonzentrator mit integriertem Ionisationsmodul und erzeugt alternativ molekularen oder ionisierten Sauerstoff. Es reichert flussabhängig den in der Umgebungsluft zu 21% vorhandenen molekularen Sauerstoff (02) auf Konzentrationen bis zu 95 % an. Die Sauerstoff-Anreicherung arbeitet nach dem Prinzip der Molekularsiebtechnik. Molekularsiebe (sog. Zeolithe) sind Präzisionsfilter, die Sauerstoff-Moleküle passieren lassen, aber andere Luftbestandteile, insbesondere Stickstoff, zurückhalten (adsorbieren). Auf diese Weise entsteht ständig frischer, hoch konzentrierter Sauerstoff, der über eine Inhalationsmaske den Atemwegen zugeführt werden kann. Die Reinheit des Sauerstoffs wird zusätzlich durch verschiedene Filtersysteme einschließlich Bakterienfilter gesichert.

Das Ionisationsmodul nutzt das Prinzip der Korona-(Spitzen-) Entladung, bei der Elektronen freigesetzt werden, die mit 02-Molekülen negative 02-Ionen bilden. Das lonisationsmodul erzeugt bis zu 5 Millionen negative Sauerstoffionen, ohne dass schädliche Konzentrationen von Ozon, Stick- und Metalloxiden auftreten. Insbesondere negativ ionisierter Sauerstoff stellt eine angeregte bzw. aktivierte Form von molekularem Sauerstoff dar und wirkt als Atemkatalysator. Wichtig ist, dass die Ionisation maskennah erfolgt. Therapeutische Wirksamkeit besteht erst deutlich oberhalb von 1 Million negativ geladener Sauerstoffionen pro Kubikzentimeter. Nach Prof. M. v. Ardenne ergeben sich durch komplexen Vollzug von Einzelschritten (Prämedikation/Vitalstoffoptimierung, zeitliche befristete 02-Inhalation, Perfusionerhöhung) im Sinne eines Schalteffektes längerfristige Steigerung des arteriellen pO2 und der arteriovenösen pO2-Differenz, die vor allem durch eine Verbesserung der pulmonalen Sauerstoffaufnahme und eine Optimalisierung der Mikrozirkulation (Entschwellung von Kapillarendothelien) hervorgerufen werden. Hieraus resultiert eine Verbesserung des energetischen Zustandes des Organismus, die auch dem Immunsystem zugutekommt.Gleichzeitig werden vorhandene regenerative und regulatorische Kapazitäten des Organismus angeregt bzw. optimiert. Durch die Prämedikation/Vitalstoffoptimierung sollen die 02-Aufnahme- bzw. Verwertungsmöglichkeit und das antioxidative Potenzial (z. B. durch Vitamin E, Vitamin C, Beta-Karotin, Magnesium) erhöht sowie das Immunsystem stimuliert werden. Die Flowrate der Sauerstoffinhalation wird dem jeweiligen Atemzeitvolumen entsprechend der für die Perfusionserhöhung gewählten Belastungsvariante angepasst, wobei der Mindestflow in der Regel 4 Liter pro Minute beträgt. Wesentlich ist, dass das Ardenne-Konzept auch im Rahmen einer systematischen Gesundheitsvorsorge bzw. zum Erhalt der Gesundheit eingesetzt werden kann.

Ionisierter Sauerstoff

Der in der Umgebungsluft enthaltene sogenannte molekulare Sauerstoff ist elektrisch neutral. Daneben gibt es in der Natur Sauerstoff mit elektrischer Ladung, "ionisierter Sauerstoff".Solche Sauerstoff-Ionen entstehen z. B. durch Blitzschläge, Sonneneinstrahlung und Meeresbrandung und ist somit vor allem im Gebirge (höchste Konzentration in ca., 1.000 m ü.d.M.), im Wald, und am Meer vorhanden. Auch nach einem Gewitter findet man gehäuft die negative Ionisation und empfindet die Atemluft dann als besonders frisch und angenehm.Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass die elektrische Ladung des Sauerstoffs (Ionisierung) von wesentlicher Bedeutung für seine Wirkung im Organismus ist.

Hierfür ist u.a. ionisierter Sauerstoff verantwortlich. Sauerstoff-Ionen sind Sauerstoffmoleküle, deren Elektronenhülle um ein oder mehrere Elektronen vermehrt (negative Sauerstoff-Ionen) oder vermindert (positive Sauerstoffionen) wurde. In freier Natur stellt sich ein bestimmtes Verhältnis zwischen positiven und negativen Ionen ein. Dieses natürliche Ionenklima wird jedoch durchLuftverschmutzung, aber auch durch elektrische Abschirmungsmaßnahmen (Stahlkonstruktionen moderner Bauten, Innenräume von Kraftfahrzeugen) mehr oder weniger stark gestört.Sauerstoff-Ionen stellen allgemein eine angeregte bzw. aktivierte Form von Sauerstoff dar. Für den menschlichenOrganismus spielen negative Sauerstoff-Ionen eine besonders wichtige Rolle. Sie beschleunigen die Diffusion des Sauerstoffs von der Lunge in das Blut, verbessern die Sauerstoffbindung an das Hämoglobin und erleichtern auch den Übertritt von Sauerstoff aus demBlut in das Gewebe. Dadurch verbessert sich die Sauerstoffverwertung. Auch Wetterumschwünge wirken auf die Sauerstoffionisation, zum Beispiel überwiegen positive Ionen bei Föhn, der Mensch spürt dies häufig mit Abgeschlagenheit, Kopfschmerz etc..Wichtig: Die Ionisationsgeräte sollten eine maskennahe Anordnung der lonisationsquelle besitzen, wodurch die sonst üblichen Ionenverluste in den Schlauchverlängerungen zur Maske vermieden werden können. Auch das Auftreten schädlicher Konzentrationen von Ozon, Stickstoffoxyden und Metalloxyden ist somit praktisch ausgeschlossen.Obwohl die Sauerstoffkonzentration in der Umgebungsluft bekanntlich überall 21 % beträgt, entspricht es der praktischen Erfahrung, dass die Atemluft am Meer, im Gebirge, an Wasserfällen oder nach einem Gewitter "frischer" erscheint und man sich in derartiger Umgebung wohler und voller Spannkraft fühlt.

Sauerstoffionisator

Die daraus resultierende regulative Steuerung wirke auf das somatische System und auf das psychisch-geistige System.Die Therapie werde damit der Einheit von Leib und Seele gerecht und könne als eine echte Methode der Ganzheitsmedizinbezeichnet werden.

Indikationen

Erörterungen über Polarisation, Vagotonie und Sympathikotonie führten zu der Vermutung, dass die Behandlung mit negativ bzw.positiv ionisiertem Sauerstoff bei bestimmten Indikationen günstige Wirkungen haben soll. Die sogenannte 'Schaukeltherapie',bei der sowohl abwechselnd negativ als auch positiv ionisierter Sauerstoff zur Anwendung kommt, wird bei'vegetativer Regulationsstarre' angewandt. In der Literatur werden folgende Indikationen genannt:

Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis, Allergien, Asthma bronchiale, entzündliche Erkrankungen der Atemwege, Staublunge, Kreislaufbeschwerden, Hypertonie, Hypotonie, vegetative Dystonie, Durchblutungsstörungen, Geriatrie generell, alle Sauerstoffmangel- und Sauerstoffverwertungskrankheiten, Organleiden und Stoffwechselkrankheiten, Störungen des Energiehaushaltes und der Regulation, Schmerzzustände, Zusatztherapie bei Krebserkrankungen, Hauterkrankungen und Kosmetik, Verbrennungen, Wunden, Druckstellen, offenes Bein, Hautregeneration, Ausschläge, unreine Haut, Akne, Falten, Zellulitis, Haarpflege, Vorbeugung bei Radikal-Belastung, zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit, Alterserscheinungen, Stimulierung des Immunsystems, Krebsgefährdung, pektanginöse Beschwerden, pra- und postapoplektische Zustände, Muskelverspannungen, rheumatische Beschwerden, Dysmenorrhõe, psychovegetative Dysregulation, Stressreaktionen, Schlafstörungen, exogene Depressionen, Konzentrationsstörungen, allgemeine Erschöpfungszustände, AIDS, postoperative Rehabilitationen bei allen Regenerationskuren.