Erörterungen über Polarisation, Vagotonie und Sympathikotonie führten zu der Vermutung, dass die Behandlung mit negativ bzw.positiv ionisiertem Sauerstoff bei bestimmten Indikationen günstige Wirkungen haben soll. Die sogenannte 'Schaukeltherapie',bei der sowohl abwechselnd negativ als auch positiv ionisierter Sauerstoff zur Anwendung kommt, wird bei'vegetativer Regulationsstarre' angewandt. In der Literatur werden folgende Indikationen genannt:
Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis, Allergien, Asthma bronchiale, entzündliche Erkrankungen der Atemwege, Staublunge, Kreislaufbeschwerden, Hypertonie, Hypotonie, vegetative Dystonie, Durchblutungsstörungen, Geriatrie generell, alle Sauerstoffmangel- und Sauerstoffverwertungskrankheiten, Organleiden und Stoffwechselkrankheiten, Störungen des Energiehaushaltes und der Regulation, Schmerzzustände, Zusatztherapie bei Krebserkrankungen, Hauterkrankungen und Kosmetik, Verbrennungen, Wunden, Druckstellen, offenes Bein, Hautregeneration, Ausschläge, unreine Haut, Akne, Falten, Zellulitis, Haarpflege, Vorbeugung bei Radikal-Belastung, zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit, Alterserscheinungen, Stimulierung des Immunsystems, Krebsgefährdung, pektanginöse Beschwerden, pra- und postapoplektische Zustände, Muskelverspannungen, rheumatische Beschwerden, Dysmenorrhõe, psychovegetative Dysregulation, Stressreaktionen, Schlafstörungen, exogene Depressionen, Konzentrationsstörungen, allgemeine Erschöpfungszustände, AIDS, postoperative Rehabilitationen bei allen Regenerationskuren.